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| Raster | Raster in der Druckvorstufe
Bei der Reproduktion von Bildern verwendet man Raster, wenn die Erzeugung von echten Halbtönen nicht möglich ist (z. B. im Offsetdruck). Die Simulation von verschiedenen Helligkeits- und Farbeindrücken einer Fläche kann über zwei Verfahren erfolgen:
* Amplitudenmodulierte Raster: Die Fläche wird in eine feste Zahl von Rasterpunkten aufgeteilt (z. B. 60er-Raster: 60x60 Punkte pro cm²). Die Variation von Helligkeit und Farbeindruck erfolgt über die Größe der Punkte (die Amplitude).
Die Abbildung rechts zeigt zwei Beispiele. Das Halbtonbild oben wird in Quadrate zerlegt, deren Größe sich am Grauwert orientiert. Der Rasterwinkel, das ist die Richtung der kleinsten Abstände der Quadrate relativ zur Leserichtung, beträgt im oberen Teilbild 0°. Ein Rasterwinkel von 45° liefert im Allgemeinen ansprechendere Ergebnisse, siehe Teilbild darunter.
* Frequenzmodulierte Raster: Die Fläche wird in Punkte gleicher Größe aufgeteilt. Die Variation von Helligkeit und Farbeindruck erfolgt über die Anzahl der Punkte in der Fläche (die Frequenz). Um Musterbildung zu vermeiden, werden die Punkte stochastisch angeordnet, siehe Teilbild unten rechts.
Moderne Rasterverfahren können AM- und FM-Raster kombinieren. Diese Raster bezeichnet man als \"Hybrid-Raster\". |
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